Im Jahr 1938 wird auf dem Friedhof das Leichenhaus errichtet. Am 16. Oktober wird es feierlich eingeweiht. Dadurch endet die Tradition, die Verstorbenen für drei Tage im Sterbehaus aufzubahren.

Glaube und Hoffnung
Die Engel mit Kreuz und Anker in den Glasfenstern symbolisieren die christlichen Tugenden Glaube und Hoffnung.
Glasfenster aus der Pfarrkirche
Das Leichenhaus besteht aus einem Aufbahrungsraum in der Mitte, der mit wertvollen Buntglasfenster versehen ist. Diese wurden bei einer früheren Restaurierung aus der Pfarrkirche entfernt. Neben einem Geräteraum rechts war auf der linken Seite ein Zimmer für den Totenwärter untergebracht. Mit einem Ofen und einem Bett versehen, musste dort Wache gehalten werden. Erst 2016 wird der bis dahin offene Vorraum mit großen Glaselementen versehen.
Video: Nächtliches Erlebnis im Leichenhaus
Vom Leichenhaus erzählt auch Gust Koller (Jahrgang 1929) im Gespräch mit Pfarrer Alexander Kohl:

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