Pfarreiengemeinschaft

Zur Pfarreiengemeinschaft Bodenmais-Böbrach-Bayerisch Eisenstein gehören rund 4.000 Katholiken. Im Rahmen der Pastoralen Planung 2034 ist die Bildung der Pfarreiengemeinschaft „St. Maria am Arber“ zusammen mit der Pfarreiengemeinschaft Arnbruck-Drachselsried vorgesehen. Sitz des Pfarrers wird weiterhin Bodenmais sein.

Höchster Punkt in der Pfarreiengemeinschaft – und im Bistum Regensburg – ist der Gipfel des Großen Arbers mit 1.456 Metern. Der niedrigster Punkt liegt im Westen der Pfarreiengemeinschaft bei Weiler Asbach mit 438 Metern. Prägend sind die Pfarrorte mit Bodenmais in der Mitte, Böbrach im Westen und Bayerisch Eisenstein im Osten.

Die heutige Pfarreiengemeinschaft ist historisch aus historisch unterschiedlich gewachsenen Einzelpfarreien hervorgegangen, deren Wurzeln teils mehrere Jahrhunderte zurückreichen. Während die Pfarrei St. Nikolaus Böbrach auf eine ins Mittelalter zurückreichende Geschichte blicken kann, wurde die Pfarrei Bodenmais wohl erst im 17. Jahrhundert als eigenständige Pfarrei gegründet. Bodenmais ist eng verbunden mit der Geschichte des Bergbaus und der Glashüttentradition im Bayerischen Wald. Bayerisch Eisenstein erhielt aufgrund seiner Grenzlage und der Entwicklung des Ortes im 19. Jahrhundert eine eigene seelsorgliche Struktur.

Über viele Jahrzehnte bestanden die drei Pfarreien unabhängig voneinander, jeweils geprägt von den lokalen Gegebenheiten und Traditionen. Im Zuge der pastoralen Neuordnung im Bistum wurden sie schließlich zu einer Pfarreiengemeinschaft zusammengeschlossen, um Kräfte zu bündeln und die Seelsorge langfristig zu sichern. So verbindet die Pfarreiengemeinschaft heute gewachsene Geschichte mit einer gemeinsamen Zukunft.

Die Pfarreiengemeinschaft bildet sich aus den Pfarreien

  • Bodenmais Mariä Himmelfahrt (Sitz des Pfarrers)
  • Böbrach St. Nikolaus
  • Bayerisch Eisenstein St. Johannes Nepomuk

Dekanat: Deggendorf-Viechtach

Landkreis Regen im Regierungsbezirk Niederbayern.